Ich habe diesen Ort geschaffen, weil es manchmal Zeiten gibt, in denen alles ein bisschen zu dicht geworden ist.
Zu laut. Zu viel gleichzeitig wichtig.
Dann bedarf es klarer Gedanken.
sonnenblind ist kein Ratgeber. Kein Versprechen schneller Lösungen.
Es ist ein Ort für Menschen,
die merken, dass sie sich selbst irgendwo zwischen Erwartungen, Pflichten und gut gemeinten Optimierungen verloren haben –
und die beginnen wollen, wieder zu unterscheiden.
Zwischen dem, was trägt, und dem, was nur Kraft kostet. Zwischen dem, was bleiben darf, und dem, was nicht länger gehalten werden muss.
Ich schreibe über Dankbarkeit, Minimalismus, Loslassen, Sinn
und über das leise Ordnen des eigenen Lebens.
Nicht aus einer Position der Gewissheit,
sondern aus Erfahrung.
Viele Gedanken entstehen genau dort,
wo sich die Wolken langsam lichten –
nicht weil alles gut ist, sondern weil man aufhört, sich selbst zu übergehen.
Wenn du hier liest,
musst du nichts leisten.
Nichts richtig machen.
Nichts sofort verändern.
Vielleicht reicht es,
dass sich ein Gedanke sortiert.
Oder ein innerer Druck nachlässt.
Oder ein Satz bleibt.
Mehr soll dieser Ort nicht sein.
Aber weniger auch nicht.